„Bildschirme sind die grauen Herren der Kindheit“

Paula Bleckmann hat mit Ingo Leipner ein neues Buch geschrieben: „Heute mal bildschirmfrei“. Der Süddeutschen hat sie zum Start im Buchhandel ein Interview gegeben, in dem die Medienpädagogin wesentliche Inhalte anspricht, z. B. die „grauen Herren der heutigen Kindheit“:

„Bildschirmmedien sind so etwas wie die grauen Herren der heutigen Kindheit. Die grauen Herren bei Momo sagen, gib mir deine Lebenszeit, ich kann damit was Besseres anfangen als du. Das ist zwar gelogen, aber verführerisch. Der Bildschirm sagt dem Kind: Hey, das hier ist faszinierend, guck mal, wie cool, viel cooler als das, was du sonst tun würdest. Bildschirme üben einen magischen Magnetismus auf Kinder aus. Und am Ende haben sie zu wenig Zeit, um Freunde zu treffen, um in Ruhe zu essen, um draußen rumzurennen und genug zu schlafen – alles Dinge, die das Lernen fördern und die Gehirnentwicklung.“

Das ganze Interview finden Sie unter diesem Link: „Bildschirme sind die grauen Herren der Kindheit“

Wenn Kinder nur noch wischen, haben sie einen großen Nachteil

Manfred Spitzer im Gespräch mit Tobias Armbrüster (DLF)

„In der Grundschule kann man nicht Programmieren lernen“ ist eine der Kernthesen von Manfred Spitzer im Interview mit Tobias Armbrüster im Deutschlandfunk vom 8. März 2018 Weiterlesen „Wenn Kinder nur noch wischen, haben sie einen großen Nachteil“

Das trojanische Pferd der Moderne

Von Minh Schredle für Kontext: Wochenzeitung / 22.11.2017
Kinder halten es keine halbe Stunde ohne Smartphone aus. Aber in den Schulen heißt es: digitale Technik, so früh wie nur möglich. Davor warnt das Bündnis für humane Bildung und empfiehlt, den Grundschülern lieber ein Musikinstrument in die Hand zu geben. Damit die Gehirne gesund bleiben.

Link: Das trojanische Pferd der Moderne

Homeoffice statt Hörsaal

Digitalisierung von Uni und Schule. Interview von Ralf Wurzacher mit Prof. Dr. Ralf lankau, Studis Online. Bildung muss digital werden, behaupten Politik und Wirtschaft. Ob man so mehr und besser lernt, wird nicht diskutiert. Ralf Lankau, Professor für Medientheorie in Offenburg, macht die Entwicklung Sorge. Im Gespräch mit Studis Online beklagt er kollektives Brainwashing, teure Irrwege und das „weltweit größte Experiment am lebenden Objekt“. Weiterlesen „Homeoffice statt Hörsaal“

Cyberattack on the nervous system of the brain

Where does the digital revolution lead?

Interview with Professor Dr. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt.

Teuchert-Noodt, G (2017): Cyberattacke auf die Nervennetze des Gehirns – Wohin führt die digitale Revolution? First published in umwelt-medizin-gesellschaft, 3/2017, p. 28-32. Verlag Forum-Medizin, Germany. Interview and translation: Johanna Wenninger-Muhr; Correspondence: g.teuchert@uni-bielefeld.de Weiterlesen „Cyberattack on the nervous system of the brain“

Cyberattacke auf die Nervennetze des Gehirns

Wohin führt die digitale Revolution?

Interview von Johanna Wenninger-Muhr mit Frau Professorin Dr. Gertraud Teuchert-Noodt, in Umwelt – Medizin – Gesellschaft Heft 3/2017, S. 28-32

Beschleunigung und Verlust von Raum und von Zeit: Lebenslang bleiben psycho-kognitive Funktionen – vor dem Hintergrund einer raum-zeitlichen Arbeit der Nervennetze – definierten biologischen Bedingungen unterstellt. Erstmals in der Menschheitsgeschichte wird uns durch die Digitalisierung diese für Denkprozesse absolut notwendige neuronale Grundlage streitig gemacht. „Digitale Medien erfüllen inzwischen einen fundamentalen Traum der Menschheit: Die Beherrschung von Zeit und Raum. Doch das birgt gleichzeitig eine große Gefahr in sich“, sagt Hirnforscherin Professor Dr. Gertraud Teuchert-Noodt von der Universität Bielefeld. Behalten Medien-User nicht die Oberhand über ihr Tun und Planen, erliegen sie unmerklich einer Art Cyberattacke auf die Netzwerke ihres Gehirns.

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Kinder lesen … aber wieviel?

Ingo Leipner im Interview bei N24

Im August 2017 wurde die „Kinder-Medienstudie 2017“ veröffentlicht. Sechs Verlage haben diese Studie über den Medienkonsum von Kindern zwischen vier und 13 Jahren beauftragt und jetzt vorgestellt. Dazu zählen: Blue Ocean Entertainment AG, Egmont Ehapa Media GmbH, Gruner + Jahr, Panini Verlags GmbH, SPIEGEL-Verlag, ZEIT Verlag. Die beruhigende Nachricht (zumindest in der Pressemeldung):

Trotz Smartphone: Kinder lesen klassisch!

Also alles im Lot? Weiterlesen „Kinder lesen … aber wieviel?“

Technologie in unseren Schulen schadet mehr, als sie nützt

Interview in Telepolis, 7. Juli 2017

Mit diesem Zitat von Andreas Schleicher ist ein ausführliches Interview des Hamburger Journalisten Torsten Engelbrecht mit dem Offenburger Professor für Mediengestaltung und -therieo, Ralf Lankau in Telepolis (Heise-Verlag, Hannover) überschrieben. Anlass ist der Offene Brief, den Bildungspraktiker aus dem Bündnis für humane Bildung an die Kultusminister/innen und Schulsenator/inn/en der Länder geschrieben habe. Darin wird der „Digitalpakt Schule“ kritisiert und zum Unterschreiben einer Petition aufgefordert..

Das Interview in Telepolis: Technologie in unseren Schulen schadet mehr, als sie nützt

Schüler werden gesehen wie Lernmaschinen

„Die einzigen Nutznießer von Digitalagenda und Digitalpakt sind IT-Firmen – auf Kosten der Schülerinnen und Schüler“, sagt Ralf Lankau. Sarah Beha hat mit dem Offenburger Professor über Medienkompetenz, Bildungsgerechtigkeit und seine Zukunftsprognosen gesprochen. (Interview in der Badischen Zeitung v. 21.6.2017) Weiterlesen „Schüler werden gesehen wie Lernmaschinen“

Digitale Bildung – eine Lüge?

Der Autor und Wirtschaftsjournalist Ingo Leipner im Gespräch mit dem Neurobiologen Konrad Lehmann

„Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter“, lautet die zentrale These von Ingo Leipner und Gerald Lembke in ihrem Buch „Die Lüge der digitalen Bildung“. Sie fordern, den Medienzugang für jüngere Kinder drastisch einzuschränken. forum wollte wissen warum und ob wir damit nicht den internationalen Anschluss verlieren. (17.01.2017)
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