Ein anderer Blick auf die „Digitale Bildung“

von Peter Hensinger

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Teil I: Smartphone und TabletPC als Lernmittel?

Teil II: Sieben bereits eingetretene Nebenwirkungen der Digitalisierung

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Teil I: Smartphone und TabletPC als Lernmittel?

Teil II: Sieben bereits eingetretene Nebenwirkungen der Digitalisierung

Ein anderer Blick auf die „Digitale Bildung“ (Teil I)

Smartphone und TabletPC als Lernmittel?

Digitale Bildung scheint angesagt: Unterricht mit digitalen Medien wie Smartphone und Tablet-PC per WLAN. Und verständlich sind die Ängste der Eltern, die ihre Kinder chancenlos in der digitalen Welt glauben, wenn diese nicht schon in der Grundschule Apps programmieren lernen. Aber wer bei der Analyse und Bewertung dieser Entwicklung nur fragt „Nützen digitale Medien im Unterricht?“, verengt den Blick, reduziert auf Methodik und Didaktik und schließt Gesamtzusammenhänge aus. Mit ausgeklügelten Methoden, den Hype um digitale Medien nützend, greift Google nach der Kontrolle des US-Bildungswesens, auch über die Inhalte. Weiterlesen „Ein anderer Blick auf die „Digitale Bildung“ (Teil I)“

Ein anderer Blick auf die „Digitale Bildung“ (Teil II)

Sieben bereits eingetretene Nebenwirkungen der Digitalisierung

Wir haben es heute mit Schülern zu tun, deren Prägung schon als Kleinkind durch das Smartphone erfolgt, bedingt durch das Nutzerverhalten der Eltern. Das führt zu negativen, irreversiblen Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung, das wissen wir gesichert aus der Neurobiologie. Schüler, deren sinnliche Erfahrungen auf das Bildschirm-Wischen reduziert sind, werden der Natur entfremdet und schon früh auf den Konsum konditioniert. Es gibt inzwischen schon eine Vielzahl messbarer, negativer Wirkungen der Digitalisierung, denen sich die Erziehungsinstitutionen stellen müssen. Weiterlesen „Ein anderer Blick auf die „Digitale Bildung“ (Teil II)“

Die Relevanz überprüfen

Undifferenziert auf digitale Medien im Unterricht zu setzen ist falsch. Sie müssen didaktisch sinnvoll eingesetzt werden.

Gastbeitrag von Prof. Dr. Ralf Lankau, Sprecher des Bündnis für Humane Bildung, in Mittelbayerische

Digital-Agenda, Digitalgipfel, Digitalpakte. Deutschland ist im Digitalfieber: Die Kultus- und Schulminister, zuständig für Bildungseinrichtungen, wollen da nicht hinten anstehen. So fordern sie im „Digitalpakt Schule“, dass alle Schulen und Lehrkräfte – unabhängig vom Alter der Schülerinnen und Schüler, unabhängig von der Schulform und unabhängig von den konkreten Fachinhalten – digitale Geräte und Techniken einsetzen sollen. Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Derart undifferenziert ist Medientechnik weder fachlich noch pädagogisch zu begründen. …

Der Link zu Mittelbayerische: Lankau – Die Relevanz überprüfen

Keine Strategie, sondern Ideologie

Offener Brief an die Kultusminister kritisiert digitale Irrwege in der Bildungspolitik

Ein weiterer Schritt in eine inhumane Zukunft: Die Kultusminister der Länder haben am 01.06.2017 beschlossen, in den Schulen den „Digitalpakt#D“ der Bundesregierung umzusetzen. Ziel ist es, ein Stück vom Fünf-Milliarden-Kuchen zu bekommen, den die Bundesregierung in Aussicht gestellt hat. Mit diesem Geld will Berlin 2018 bis 2022 die IT-Infrastruktur in Schulen ausbauen.

Warum wir das für falsch halten? Das lesen Sie in einem offenen Brief an die Kultusminister, geschrieben von Bildungspraktikern, die das „Bündnis für humane Bildung“ ins Leben gerufen haben. Schließen Sie sich uns an! Unterschreiben Sie den Brief ebenfalls!

Link zur:

KurzfassungLangfassung  |  Erstunterzeichner  |  Selbst unterschreiben!

Mit WhatsApp vor Gericht

Aufsichtspflicht der Eltern für „digital na(t)ives“

Wer als Elternteil glaubt, einem Minderjährigen ein Smartphone geben und sich aus der Verantwortung über die Nutzung dieses Gerätes und der damit möglichen Dienste im Netz entziehen zu können, sollte das Urteil des Amtsgerichts Bad Hersfeld vom 15.05.2017 (Az F 120/17 EASO) lesen. Eltern haften für ihre minderjährigen Kinder, auch und gerade im Netz. Weiterlesen „Mit WhatsApp vor Gericht“