Kinder in einer digitalen Welt

Chancen und Risiken // Ein Bericht von UNICEF: „Zur Situation der Kinder in der Welt 2017“ beschreibt, wie Smartphones, Laptops, Computer und Internet weltweit das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen verändert haben – und es in Zukunft weiter verändern werden – im Guten und im Schlechten. Gastbeitrag von Dr. Uwe Büsching, in: Kinder- und Jugendarzt, Heft 3/18 (2018), S. 144-147 Weiterlesen „Kinder in einer digitalen Welt“

„Bildschirme sind die grauen Herren der Kindheit“

Paula Bleckmann hat mit Ingo Leipner ein neues Buch geschrieben: „Heute mal bildschirmfrei“. Der Süddeutschen hat sie zum Start im Buchhandel ein Interview gegeben, in dem die Medienpädagogin wesentliche Inhalte anspricht, z. B. die „grauen Herren der heutigen Kindheit“:

„Bildschirmmedien sind so etwas wie die grauen Herren der heutigen Kindheit. Die grauen Herren bei Momo sagen, gib mir deine Lebenszeit, ich kann damit was Besseres anfangen als du. Das ist zwar gelogen, aber verführerisch. Der Bildschirm sagt dem Kind: Hey, das hier ist faszinierend, guck mal, wie cool, viel cooler als das, was du sonst tun würdest. Bildschirme üben einen magischen Magnetismus auf Kinder aus. Und am Ende haben sie zu wenig Zeit, um Freunde zu treffen, um in Ruhe zu essen, um draußen rumzurennen und genug zu schlafen – alles Dinge, die das Lernen fördern und die Gehirnentwicklung.“

Das ganze Interview finden Sie unter diesem Link: „Bildschirme sind die grauen Herren der Kindheit“

Wenn Kinder nur noch wischen, haben sie einen großen Nachteil

Manfred Spitzer im Gespräch mit Tobias Armbrüster (DLF)

„In der Grundschule kann man nicht Programmieren lernen“ ist eine der Kernthesen von Manfred Spitzer im Interview mit Tobias Armbrüster im Deutschlandfunk vom 8. März 2018 Weiterlesen „Wenn Kinder nur noch wischen, haben sie einen großen Nachteil“

Fachtagung: Bildschirmmedien und Kinder

Wissenschaftliche Fachtagung an der Hochschule Offenburg in Kooperation mit der Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V., der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. und dem Bündnis für humane Bildung

20. Oktober 2018, 09.00 – 17.00 Uhr, Hochschule Offenburg

Programm und Plakat als PDF

Das Programm als PDF: futur iii 2018: Bildschirmmedien und Kinder
Das Plakat um Ausdrucken: Plakat futur iii 2018 Weiterlesen „Fachtagung: Bildschirmmedien und Kinder“

Gespräch des Bündnisses für humane Bildung im Kultusministerium Baden-Württemberg am 05.12.2017

Teilnehmer (alphabetisch); [KM]: Dörte Conradi (Abteilungsleiterin, Grund­satz­/­Digitalisierung); Hans-Christoph Schaub (Stellvertretender Leiter des Referats 53, Medienpädagogik, digitale Bildung); Michael Zieher (Referatsleiter, Referat 53, Medienpädagogik/digitale Bildung), Teilnehmer [Bündnis]: Peter Hensinger (Diagnose Funk), Ralf Lankau (Hochschule Offenburg, Fakultät Medien und Informationswesen), Ingo Leipner (Textagentur EcoWords, Worms)

Tischvorlage und Themen

Am 5.12.2017 war eine Delegation des „Bündnis für humane Bildung“ zu einem Meinungsaustausch mit Verantwortlichen für „Digitalisierung der Schulen“ im Kultusministerium Baden-Württemberg eingeladen. Weiterlesen „Gespräch des Bündnisses für humane Bildung im Kultusministerium Baden-Württemberg am 05.12.2017“

Wer ist der bessere Lehrer – das Whiteboard oder ich?

„Whiteboards im Unterricht sind super.  (…) Als ich loslegen wollte, wurde meine gute Laune jedoch binnen Sekunden von einem „Systemfehler“ geradezu ausradiert: Ich konnte mich nicht anmelden!“ Eine kleine Geschichte zu den Überraschungen bei „digitalem Unterricht“ von Arne Ulbricht in: Spiegel Online vom 2. Januar 2018 in der Reihe Lehrergeständnisse bei Spiegel Online.

Das trojanische Pferd der Moderne

Von Minh Schredle für Kontext: Wochenzeitung / 22.11.2017
Kinder halten es keine halbe Stunde ohne Smartphone aus. Aber in den Schulen heißt es: digitale Technik, so früh wie nur möglich. Davor warnt das Bündnis für humane Bildung und empfiehlt, den Grundschülern lieber ein Musikinstrument in die Hand zu geben. Damit die Gehirne gesund bleiben.

Link: Das trojanische Pferd der Moderne

Homeoffice statt Hörsaal

Digitalisierung von Uni und Schule. Interview von Ralf Wurzacher mit Prof. Dr. Ralf lankau, Studis Online. Bildung muss digital werden, behaupten Politik und Wirtschaft. Ob man so mehr und besser lernt, wird nicht diskutiert. Ralf Lankau, Professor für Medientheorie in Offenburg, macht die Entwicklung Sorge. Im Gespräch mit Studis Online beklagt er kollektives Brainwashing, teure Irrwege und das „weltweit größte Experiment am lebenden Objekt“. Weiterlesen „Homeoffice statt Hörsaal“

Kommt nach der „Industrie 4.0“ nun die „Bildung 4.0“?

Das könnte die Zukunft des Lernens sein: Ab 2036 werden Eltern einen virtuellen Lehrer bereits für ihre fünfjährigen Kinder abonnieren. Die Stimme des Computers wird uns durchs Leben begleiten, vom Kindergarten über Schule und Universität bis zur beruflichen Weiterbildung. Der Computer erkennt, was ein Schüler schon kann oder wo Nachholbedarf besteht. Wir werden uns als lernende Menschen neu erfinden … Solche und andere Dystopien über unser künftiges Leben und Lernen kann man etwa bei Fritz Breithaupt und seiner „Talking Method“ nachlesen. Doch: wollen wir so etwas? Weiterlesen „Kommt nach der „Industrie 4.0“ nun die „Bildung 4.0“?“